Einsteigerworkshop zur Arbeit mit Handpuppen


Die Idee, Puppen systematisch in Pädagogik, Beratung und Therapie einzusetzen, entstand ca. 1920 in den USA und dehnte sich später auch in Europa aus. Puppen sind in Therapie und Beratung ein gutes „Medium“, eine echte Hilfe und Unterstützung, um Kontakt herzustellen und Beziehung aufzubauen. Gezielt eingesetzt eignet sich Handpuppenarbeit, um spielerisch versteckte Emotionen ans Tageslicht zu bringen und um Zugang zu den verschiedenen Persönlichkeitsanteilen und Stärken der Klienten*innen zu erhalten. Diese unterschiedlichen Anteile können mit der Unterstützung von Handpuppen sehr anschaulich herausgearbeitet und ausgespielt werden. Teilearbeit ist ein Konzept der strategischen und hypnosystemischen Psychotherapie. Sie ist eine kommunikative Intervention zwischen dem Kind und den Puppen. Entlastend für das Kind wirkt dabei, dass es über und nicht von sich sprechen kann bzw. über das Medium „Puppe“ über jemanden oder etwas sprechen kann.

 

Inhalte des Workshops:

Theoretische Einführung in die Arbeit mit Handpuppen (Handout für alle Teilnehmer*innen)

Mögliche Einsatzfelder von Puppen in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen (Handpuppen, Sprechschweine, Familienbrett, Stofftier)

 

Praktische Übungen

  • Ressourceninterview mit Handpuppen (Teilnehmer*innen in zweier Gruppen)
  • Externalisieren von Persönlichkeitsanteilen wie z.B. Angstwolf und Mutfuchs (Teilnehmer*innen in zweier Gruppen)
  • Mitgebrachte Fallvignetten der Teilnehmer*innen können bearbeitet werden

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, freue ich mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen.